Mietspiegel und Mieterhöhung

 

Ein Mieterhöhungsverlangen im Briefkasten zu haben, ist für die meisten Mieter mit Aufregung und der Sorge verbunden, die damit einhergehenden höheren Belastungen auch verkraften zu können, da die Einkommen, insbesondere die Renten, in den letzten Jahren hinter den steigenden Lebenshaltungskosten zurück geblieben sind.

 

Mieterhöhungen werden unter Bezugnahme auf den Berliner Mietspiegel begründet. Dabei wird in den Medien darüber berichtet, dass bis zu 30 Prozent der verlangten Mieterhöhungen in Berlin fehlerhaft oder sogar unberechtigt sind. Mieter, die mit einer Mieterhöhung konfrontiert werden, sollten diese deshalb gründlich prüfen und nicht voreilig unterschreiben. Dazu stehen ihnen mehr als 2 Monate Zeit zur Verfügung. Allerdings sind dafür Kenntnisse aus dem Mietrecht und zum Berliner Mietspiegel erforderlich.

 

Rechtsgrundlage für Mieterhöhungen und die Erarbeitung von Mietspiegeln sind die §§ 557 bis § 561 des BGB  (http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/). Man kann die sich aus dem Mietspiegel ergebende ortsübliche Mietbelastung für seine Wohnung auch im Internet selbst überprüfen. Auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gibt es die Position "Mietspiegelabfrage“ (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/index.shtml).  Die richtige Eingabe der dort geforderten Angaben, die Bewertung der für die Wohnung zutreffenden Spanneneinordnungen und der Sondermerkmale ist allerdings nicht immer einfach und doch entscheidend für das Ergebnis. Deshalb bietet der Mieterbeirat in seinen Sprechstunden Hilfe bei der Prüfung eines Mieterhöhungsverlangens an.

 

Hilfe gibt es auch im Internet dem Link: http://www.immobilienscout24.de/de/umzug/ratgeber/mietprobleme/mieterhoehung.jsp
und auch auf der Ratgeberseite des Berufsverbandes der Rechtsjournalisten e.V.: https://www.mietrecht.com/mieterhoehung/

Auf jeden Fall ist zu empfehlen, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

nach oben

 

Kontakt

So erreichen Sie uns:

Schreiben Sie uns per E-Mail.

Kommen Sie zu unseren Sprechstunden vorbei.

Hier finden Sie uns.

Hier können Sie sich den aktuellen ADOBE READER zum Lesen einer PDF-Datei kostenlos herunterladen.

http://get.adobe.com/de/reader/