Berichte über die Seniorenveranstaltungen

Seniorenfahrt zum Museumsdorf Baruther Glashütte am 5. Oktober 2016

(Bericht von Erika Scholz)

Trotz widrigem Wetter, es war regnerisch und kühl, vor 10 Tagen hatten wir noch über 30 Grad Hitze,  fanden sich alle Mieter, die sich für die Reise angemeldet hatten, ein.

Um 9.00 Uhr ging es pünktlich los. Wir fuhren Richtung Frankfurt/Oder. Die Strecke war angenehm zu fahren, wir hatten keine Hudeleien.

Kurz vor 1/2 11 Uhr waren wir vor dem Museum in Baruth.

Die Führung begann in der Fabrik, wo von 1861 bis 1980 Glas hergestellt wurde.

Die Blütezeit der Baruther Glashütte begann in dieser Zeit. Von den 500 Einwohnern waren 220 in der Glashütte beschäftigt. Ein enormer Absatz an Beleuchtungsglas war zu verzeichnen. 1 Mio. Lampenschirme und 3 Mio. Lampenzylinder verließen jedes Jahr das Werk. Glashütte nahm an Weltausstellungen teil und versteckte sich nicht in der Provinz.

Aber wie fing alles an? Der Anfang war zufällig. Ein Sturm hinterlässt viel wertvolles Holz, abgeknickt am Boden des Baruther Urstromtals. Der Standesherr Graf Friedrich Sigismund II will an diesem Holz verdienen, findet aber keine Abnehmer. Deshalb gründet er im Jahr 1716 eine Glashütte – wohl wissend, dass die Glasöfen mit Holz befeuert werden und wissend auch, dass der notwendige Zuschlagstoff Pottasche aus Holz hergestellt wird. Den ersten Direktor findet der Graf in der Person des Glasmeisters Gottlieb Bernsdorf in Lauscha – heute Thüringen, damals sächsisches Gebiet.

Das wichtigste Werkzeug der Glasmacher ist die Glasmacherpfeife. In Glashütte hat man bis 1980 nur manuell mit solchen, heute etwas leichteren Pfeifen, gearbeitet. Man kann ermessen, wie schwer die Arbeit war.

Die Glasmacherpfeife wurde herumgereicht und wir konnten empfinden, wie schwer sie war.

Wir begaben uns nun in die Ofenhalle. Von einer Balustrade, einige Stufen hoch und mit einigen Bänken versehen, konnten wir auf die Öfen sehen und den Glasmachern beim Glasblasen zugucken.

Seit 6000 Jahren schmilzt man Glas in feuerfesten Gefäßen. Solche Gefäße, Häfen genannt, kann man in diesem Raum sehen, der früher Hafenstube war. Der Hafenmacher, einer von vielen Spezialisten der arbeitsteiligen Fabrikbelegschaft, war zuständig für das Töpfern dieser Riesentöpfe, in denen die Rohstoffe im Schmelzofen bei 1500 Grad zu flüssigem Glas werden. Die Rohstoffe mussten hochwertig sein und der Hafenmacher musste ordentlich arbeiten, damit die Häfen in der Hitze des Ofens nicht zerbrachen. In jedem Falle mussten die Schmelzgefäße, regelmäßig erneuert werden:

Und in jedem Fall brauchte man auch immer funktionsfähige Öfen, um eine Glashütte betreiben zu können.

Grundlegende Rohstoffe sind Sand, Kalk und Soda. Sand gibt es überall, Kalk ist auch verbreitet, schon schwieriger ist der Zuschlagstoff Soda oder Pottasche zu erhalten. Diese Flussmittel sind notwendig, damit der Sand überhaupt bei 1500 Grad verflüssigt werden kann. Soda gab es in Mitteleuropa nicht. Die Venezianer, die wohl berühmtesten Glasmacher Europas, gewannen Soda aus Lagunenalgen oder aus Salzvorkommen an den Gestaden des Mittelmeers.

In Baruth wurde dafür Holz genommen. Eine bestimmte Menge Holz wird in 10 Kilo Holzasche umgewandelt, um dann nach einem Auslaugen in Pötten (daher Pottasche) nur 2 Kilo Pottasche zu haben.

Das erklärt, warum die Baruther Glashütte 25.000 Kubikmeter Holz für die Pottaschenherstellung brauchte.

Geheimnisvoller als diese Zutaten sind die Färbemittel. Jede Farbe braucht ein Quäntchen eines Materials, um im geschmolzenen Glas zu erscheinen. Blau braucht Kobalt, Rot gar Gold. Grün waren bis in das 19. Jahrhundert die meisten Gläser, weil gewöhnlicher Sand Eisenoxyd beinhaltet und dieses die Gläser grün färbt.

Eine Besonderheit der Baruther Glashütte war das Milchglas, das Licht durchließ aber blendfrei war. Das deutete auf den Zuschlagstoff Knoche hin, der phosphathaltig ist und das Glas blendfrei macht. Die Abnehmer in der ganzen Welt wussten das zu schätzen.

Nun zum Vorgang Glasblasen in der Ofenhalle:

Der Kübelmacher holt mit der Glasmacherpfeife einen Glasposten aus dem Ofen und bläst ihn zu einem birnenförmigen Produkt auf.

Ein Abnehmer übernimmt vom Kübelmacher den aufgeblasenen Gärballon mit einem „Korb“. So kann die Pfeife abgeschlagen werden. Der Abnehmer geht mit dem halbfertigen Gärballon zum Vorwärmloch des Wannenofens, wo 1300 Grad C Temperatur herrschen. Die Stelle, an der die Pfeife saß und die ein Flaschenhals werden soll, wird wieder weich.

Das Arbeitsmaterial ist jetzt bearbeitbar. Die Mündung für den Flaschenhals wird geformt. Danach ist der Gärballon fertig und wird in den sogenannten Kühlofen bei 600 Grad C transportiert.

Nach 12 Stunden im Kühlofen ist das Glas so entspannt, dass es nicht mehr unmittelbar zerspringen kann.

Flaschen wurden bis 1900 ebenfalls nur mit der Pfeife, also mundgeblasen hergestellt, bis die Erfindung der automatischen Flaschenmaschine durch den Amerikaner Owens alles auf den Kopf stellte. Die manuelle Produktion war nicht mehr konkurrenzfähig.

1980 wurde die Alte Wanne abrupt stillgelegt. Das Gebäude war baufällig, der Gasgenerator rissig. Doch die Glashütte wurde vom Glashütte-Verein wiederbelebt. Heute wird an die Tradition von 1716 angeknüpft. Es werden Führungen durchgeführt, um die Kunst des Glasblasens nicht vergessen zu lassen.

Nach der Führung begaben wir uns zum Mittagessen zum Gasthof Reuner, wo wir nach einiger Wartezeit (an diesem Tag waren mehrere Gruppen unterwegs) unser Essen einnahmen.

Der um 1854 erbaute Gasthof wird seit dem 1. Oktober 2000 nach alter Tradition von der Familie Reuner betrieben und ist seitdem wieder der kulturelle Mittelpunkt der Region.

Nach dem Essen gingen wir noch mal zum Museum zurück, um noch fehlende Informationen zu erhalten und auch den Ausstellungsraum zu besichtigen, der sehr schöne Ausstellungsstücke zum Kaufen anbot.

Danach hatten wir bis ca. 15.00 Uhr Zeit, uns das Museumsdorf anzuschauen. Entlang des Hüttenweges im Museumsdorf luden viele kleine Häuser zur Einkehr ein, um Glas- Kunst oder Töpferwaren zu bewundern und je nach Geschmack auch zu kaufen. Im Kräutergarten waren Tees, Gewürze, Räucherharze ausgestellt, im „Weiberfummel“ umgab uns ein Hauch Nostalgie, wo in liebevoller Handarbeit aus Strick- und Jerseystoffen, Wolle, Baumwolle und Leinen etwas zum Anziehen hergestellt wurde. Die Vorgärten waren mit auf Stangen aufgesteckten Glasfiguren geschmückt. Am Ende des Hüttenweges war der Konsum postiert. Es duftete ungemein würzig, wenn man in Laden eintrat, denn zahlreiche Würste und Würstchen strömten diesen unvergleichlichen Duft aus. Der Laden war voll und der Verkäufer machte sein Geschäft.

Gegen 15.00 Uhr erschien unser Bus, wir stiegen ein, etwas ermüdet vom vielen Herumlaufen, aber auch sehr angeregt von dem Besuch des Museums und den dort dargebotenen Aktivitäten und den zuletzt wahrgenommenen Sehenswürdigkeiten entlang des Hüttenweges.

Gegen 16.30 Uhr setzte uns unser Busfahrer wohlbehalten am Anton-Saefkow-Platz ab. Wir bedankten uns bei ihm. Auch Herrn Scholz gilt unser Dank für seine aufwendigen Bemühungen und dem HOWOGE-Team, welches uns die Fahrt ermöglichte.

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Seniorenfahrt
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Mit dem Bus am 8. Juli 2015 nach Havelberg zur Buga

Ein kleines Vorspiel hat dem Organisator der Fahrt, Herrn Scholz graue Haare wachsen lassen. Die Nachfrage war groß, so dass bei 47 Teilnehmern ein größerer Bus anvisiert wurde. Dann gab es drei Absagen, so dass der ursprüngliche Bus wieder genommen werden konnte. Und letztendlich erschienen drei Teilnehmer nicht, die zugesagt hatten. Also waren wir 41 Teilnehmer.


Trotzdem fuhren wir pünktlich um 9:00 Uhr los, diesmal mit Karsten, einem sehr kontaktfreudigen und sicherem Fahrer vom Reisebus-Unternehmen Dr. Herrmann.
Die Fahrt nach Havelberg dauerte länger als geplant, da wegen Absperrungen auf der Autobahn (große Hitze in den Tagen zuvor hatte den Asphalt stellenweise aufplatzen lassen) Umwege gefahren werden mussten, die natürlich Zeit kosteten.


So landeten wir erst gegen 11:15 Uhr am verabredeten Ort, wo wir schon sehnsüchtig von den Begleitern, die uns über das Buga-Gelände führen sollten, erwartet wurden.
Aber es mussten noch die Eintrittskarten besorgt werden, dabei wurde leider festgestellt, dass für 3 Karten das Geld fehlte. Etwa gegen 11:45 Uhr ging die Führung los.


Unser Weg führte uns an herrlich angelegten Kleingartenanlagen, am Informationsstand, am Paradiesgarten, an Duft- und Kräutergärten vorbei. Mit bunten Farben leuchteten uns die Blumen aus den Beeten entgegen. Es war eine wahre Pracht.
Leider spielte der Wettergott nicht mit, es fing an zu regnen, und wir schafften es gerade noch vor einem starken Platzregen in die St. Laurentius-Kirche, wo uns unser Betreuer einige Informationen über die Kirche gab. Eine Blumenschau fand an diesem Tag nicht statt, da gerade eine neue Blumenausstellung vorbereitet wurde. Das war Pech für uns.
Nach dem Regen begaben wir uns zum Dom St. Marien, an dessen majestätischen Mauern wir ehrfürchtig hinaufblickten. Ein Betreten des Doms war nicht vorgesehen.
Unser Rundweg führte uns dann wieder zurück. Wir nahmen noch einen kleinen Eindruck von der Stadt mit. Von der Havelbrücke wurden noch etliche Fotografien vom Dom St. Marien geschossen und dann ging es zum Parkplatz. Mittagessen gab es in einer Freiluft-Gaststätte, die sich auf dem Gelände des Parkplatzes befand.


Um 15:00 Uhr war Abfahrt, wir brauchten geschlagene 3 Stunden bis Berlin, da wie auf dem Hinweg einige Umleitungen die Fahrt verlängerten.


Fazit der Fahrt: Kurzfristige Absagen von 3 Teilnehmern, keine Blumenschau in der St. Laurentius-Kirche, unschöne Szenen bei der Bezahlung der Eintrittskarten waren negative Eindrücke. Positiv war die Ausrichtung des Buga-Geländes selbst, was ja auch der Hauptgrund unserer Fahrt war.


Einen herzlichen Dank für unseren Organisator für die umfangreiche Vorbereitung der Fahrt und ein besonderes Dankeschön an unseren Fahrer Karsten, der uns sicher und immer in bester Laune nach Hause fuhr.

Fahrt nach Marwitz und Velten

Der erste Seniorenausflug mit der HOWOGE in diesem Jahr startet am 6. Mai bei wunderschönem Wetter um 9.00 Uhr. Leider sind auch heute wieder nur 33 Leute mit an Bord. Schade!


Die Fahrt führt uns diesmal nach Marwitz zum Hedwig Bollhagen Museum und zur Ofenfabrik nach Velten. Das ist ja nicht weit weg von Berlin. Die Gemeinde Oberkrämer, zu der u. a. Marwitz gehört, liegt im äußersten Südwesten des Landkreises Oberhavel, mitten im Havelländischen Luch, etwa zehn Kilometer nordwestlich von Berlin.


Der Nachlass Hedwig Bollhagens wurde 2004 unter Federführung des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalschutz als bewegliches Denkmal in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen.


Als erstes betraten wir den Verkaufsladen. Es gibt dort wirklich sehr schöne Stücke, nur leider für den Geldbeutel eines Normalverbrauchers nicht geeignet. Aber wenn man dann bei der Betriebsführung erfährt, wie aufwendig die Produktion eines einzelnen Stückes ist und wie oft das Teil in die Hand genommen werden muss, bis es den Konsumenten erreicht, dann ist dieser Preis schon gerechtfertigt. Nach einigen Einführungen von einem Mitarbeiter der Werkstätten, wurden wir dann zu den einzelnen Stationen der Fertigung geführt, wo wir wirklich sehr interessante Details der Herstellung erfahren haben. Natürlich konnten wir uns die einzelnen Arbeitsschritte, vom Gießen der Form bis zum Brennen der Teile, ansehen.


Nach ungefähr 2 Stunden ging es dann weiter nach Velten. Die Ofenstadt Velten – eine „grüne Stadt“ nördlich von Berlin. Das einst kleine Angerdorf Velten, erstmals im Jahr 1355 urkundlich erwähnt, erhielt 1935 das Stadtrecht. Velten wurde berühmt durch den Handel mit Kacheln für die Öfen der nahen Großstadt Berlin. Die Stadt hätte nie diese Bedeutung erlangt, wenn nicht das Innere der Feldmark mit dem Rohstoff "Ton" angefüllt gewesen wäre. Durch die Erfindung der weißen Schmelzglasur wurde die "Veltener Kachel" zu einem Weltbegriff. Die Veltener Öfen waren damals sehr beliebt und die Nachfrage wuchs, so dass sich Velten von Jahr zu Jahr vergrößerte. 1905 befand sich der Ort auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Es gab fast 40 Ofenfabriken mit über 2.000 Beschäftigten.
Das Museum befindet sich unter dem Dach einer noch produzierenden Ofenfabrik, welche bereits seit 1872 Kacheln herstellt. Wir sollten hier eine Führung durch das Museum und die Produktionsräume bekommen, doch leider ging einiges daneben und wir konnten uns nur auf eigene Faust im Museum umsehen. Aber die vielen wunderschönen Öfen in vielfältigen Formen und Größen die hier zu sehen sind, haben uns etwas für die entgangene Führung entschädigt. Auch hier hatten wir etwa eine Stunde Zeit um uns gründlich zuzusehen.
Danach war noch ein Mittagessen eingeplant, sodass wir gegen 14.30 Uhr wieder Richtung Berlin gefahren sind. Der Auftakt für das "Ausflugsjahr 2015" war damit gemacht.


von Monika Jahnke

Ausflug nach Beelitz am 9. Juli 2014

Dieser Ausflug wurde um einen Monat verschoben. Nun war es aber so weit. Leider kamen nur 24 Personen mit. Schade, dass so viele Plätze leer blieben. Es gibt doch viele ältere Menschen, die alleine sind. Hier hätten sie die Möglichkeit, für wenig Geld unter Leute zu kommen und dazu noch interessante Dinge kennen zu lernen.


Bei durchwachsenem Wetter verbrachten wir wieder einmal einen schönen Tag. Wie fast immer, war um 9 Uhr Start und nach einer etwas längeren Stadtrundfahrt, auch diesmal ohne Stadtbilderklärer, ging es auf die Autobahn.


In Beelitz angekommen, besuchten wir den Bürgermeister im Rathaus. Er erzählte uns viel Wissenswertes und Interessantes über die Stadt. Auch einige Filmsequenzen über Ereignisse aus der Stadt, bekamen wir zu sehen.


Beelitz ist eine Stadt im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Die Stadt liegt am Rand der Zauche südwestlich von Berlin und Potsdam und ist vor allem bekannt als Mittelpunkt des größten brandenburgischen Spargelanbaugebietes.


Beelitz besteht nach der Hauptsatzung aus den folgenden Ortsteilen:
Beelitz (mit den Gemeindeteilen Beelitz Heilstätten und Schönefeld, Buchholz, Busendorf, Elsholz, Fichtenwalde, Reesdorf, Rieben, Salzbrunn, Schäpe, Schlunkendorf, Wittbrietzen und Zauchwitz.


Beelitz ist ein kleines sauberes und gepflegtes Städtchen, das immer wieder mal für einen Besuch lohnt.


Nachdem wir mit dem Bürgermeister noch das Museum „Alte Posthalterei“ besucht hatten, fuhren wir zum „Spargelhof Jakob“.


Dort war Mittagessen bestellt und anschließend wurde in dem Hofladen noch eingekauft.
Wer den Spargelhof in Klaistow kennt, wird hier aber ziemlich enttäuscht werden.
Trotzdem war es aber wieder ein erlebnisreicher Tag.


von Monika Jahnke

Busfahrt am 4. Juni 2014 nach Forst/Lausitz in den Rosengarten

Am Mittwoch, 4. Juni 2014 pünktlich um 9.00 Uhr, begann bei herrlichem Sonnenschein unsere Busfahrt nach Forst in der Lausitz. Alle waren froh gelaunt und voller Erwartungen.
Nach einer freundlichen Begrüßung durch Herrn Hoffmann wurde uns der Tagesablauf bekannt gegeben, der durch Frau Schirrmann noch ergänzt wurde. Denn Frau Schirrmann war gemeinsam mit Frau Scholz für die finanziellen Dinge verantwortlich.


Nach dem alle ihren Obolus bezahlt hatten, genossen wir die herrliche Landschaft auf dem Weg nach Forst. In Forst angekommen war unser erstes Ziel das Restaurant und Café „ROSENFLAIR“, in dem bereits ein gutes und üppiges Mittagessen auf uns wartete. Nach dem Mittagessen bot sich eine Führung durch den wunderschönen Rosengarten an. Alle waren von der Schönheit und dem Duft der Rosen verzaubert. Beeindruckend waren auch die Wasserspiele im Rosengarten, die durch einige kühle Spritzer für eine Erleichterung bei der großen Hitze sorgten. Nach einem ergiebigen Rundgang erwartete uns das Café auf dem Gelände des Rosengartens. Kaffee, Kuchen und Eis rundeten den Aufenthalt im Rosengarten ab.


Um 15:00 Uhr traten wir die Heimreise an und alle waren begeistert von diesem schönen Tag.
Eine Sache ist uns noch wichtig zu sagen: Dank unserem Busfahrer, der uns sicher und stets mit guter Laune gefahren hat und Danke dem Organisator der Reise.


von Gertrud Schoof und Rosi Groß

Auf Klostertour

Bei herrlichem Sonnenschein aber kühlen Temperaturen trafen sich morgens pünktlich um 8.30 Uhr 40 Seniorinnen und Senioren der HOWOGE/Kundenzentrum Am Fennpfuhl zu ihrer 4. KAFFEKLATSCH-Veranstaltung 2014. Das Ziel hieß Kloster und Klosterbrauerei Neuzelle. Die im 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtete und später im Stile des Barocks umgebaute Klosteranlage gehört zu den bedeutendsten und vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas.


Trotz Stau auf der Autobahn kamen wir pünktlich in Neuzelle an und unser Museumsführer begann sofort mit dem Rundgang durch Kirche und Klosteranlagen. Im Rahmen unseres Besuches lernten wir den Kreuzgang und die Barockkirchen sowie den Klostergarten kennen. Unser Museumsführer wusste viel Geschichte und Geschichten zu erzählen und es war nicht so ganz einfach, alle Jahreszahlen zu behalten. Trotzdem: Das gesamte Ensemble beeindruckte und wird als sehenswertes Zeugnis vergangener Zeiten, das aber auch eine Gegenwart als Schule und Bildungsstätte sowie als Ort der Erholung hat, allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben.


Natürlich gehörte zu unserem Programm auch die bereits im 17. Jahrhundert in Betrieb genommene Klosterbrauerei. In dieser wird seit Jahrhunderten Zeugnis klösterlicher Braukunst abgelegt. Nach der Besichtigung konnten wir uns dort bei köstlichen Brauereierzeugnissen und einem kleinen Imbiss von den Besichtigungsstrapazen erholen.

Auf diese Weise gestärkt, traten wir gut gelaunt und mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an. Ein toller Tag ging zu Ende, für den dem Kundenzentrum herzlich Danke gesagt wir. (cam)

Wenn ein Lichtlein brennt . . .

Strahlend wie ein schöner Traum,
steht vor uns derWeihnachtsbaum,
Seht nur, wie sein goldenes Licht
auf den zarten Kugeln bricht.
„Frohe Weihnacht“ klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
Hinunter auf die ganze Welt.
(Verfasser unbekannt)

. . . feiern wir Advent.

Die Leitung des Kundenzentrums Am Fennpfuhl hatte auch in diesem Jahr aus dem Kreis der Mieterschaft Seniorinnen und Senioren zu einer kleinen Weihnachtsfeier eingeladen. Dieser Einladung waren etwa 60 Personen gefolgt, die gut gelaunt an den weihnachtlich gedeckten Tischen, im Lichterglanz des Weihnachtsbaumes Platz nahmen. Frau Schulz, die Leiterin des Kundenzentrums, ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden wie alljährlich herzlich zu begrüßen und ihnen eine schöne Adventszeit zu wünschen. Sie erinnerte an das vielseitige Programm der Seniorenveranstaltungen im zu Ende gehenden Jahr, wünschte allen einen guten Start in das Jahr 2014 und viele gute Ideen für weitere erlebnisreiche Unter-nehmungen.

 

Herr Scholz überbrachte im Namen des Mieterbeirates die Wünsche zum Fest und für einen guten Start in das neue Jahr. Er erinnerte daran, dass Veranstaltungen dieser Art ohne die Unterstützung des Kunden-zentrums nicht möglich wären und durchaus keine Selbstverständlichkeit seien. Der an das Kundenzentrum gerichtete Dank dafür wurde von großem Beifall begleitet. Bei weihnachtlicher Musik, Kaffee und Kuchen gab es viel Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen, zum Rückblick auf gemeinsame Erlebnisse und zur Vorfreude auf sicher interessante Unternehmungen im nächsten Jahr, die hier und da gedanklich schon Gestalt annahmen. Zum Schluss gab es viele gute Wünsche in alle und aus allen Richtungen für ein schönes Weihnachtsfest und ein möglichst gesundes
Jahr 2014.

 

Auf ein Neues!!!

Stippvisite in der Niederlausitz

Mittwoch 3. Juli 2013 – die Sonne lacht und sechzig gut gelaunte Seniorinnen und Senioren der HOWOGE, Kundenzentrum am Fennpfuhl, freuen sich auf einen Busausflug in die Niederlausitz. Pünktlich 10.00 Uhr startet der bequeme Reisebus zur A 13, die in Richtung Südosten auf die Niederlausitz zusteuert. Das erste Tagesziel ist Goßmar, eine kleine Gemeinde nördlich von Finsterwalde – nicht zu verwechseln mit der Zwillingsgemeinde südlich von Luckau. Auch das Navigationsgerät des Busses hat Schwierigkeiten, den richtigen Weg zu finden. Es steuert den Bus samt Insassen zunächst vorbei an einem Storchennest auf eine grüne Wiese. Nach einem Wendemanöver wurde das richtige Goßmar, wenn auch mit Verspätung, sicher erreicht. Dort wartete die Wirtin der Schlemmerstube Kolkwitz mit einem reichhaltigen Buffet, auf dem viele Lausitzer Spezialitäten, wie Speckstippe, Grützwurst und Sauerkraut sowie Quark mit Leinöl, zum Verzehr einluden. Derart gestärkt ging es weiter zur Alpakafarm nach Pießig bei Sonnewalde. Die Familie Niemann, Betreiber dieser Farm, bezeichnet ihre Alpakas als „sanfte Freudenspender mit Migrationshintergrund“. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden und zur Familie der Kamele gehörenden „Wollknubbel“ begeistern große und kleine Besucher durch ihr zutrauliches Verhalten und sind zugleich Lieferanten der wohl edelsten Wollfaser. Einmal im Jahr, im Frühling, werden die Tiere geschoren. Der durchschnittliche Ertrag pro Tier liegt bei 2 – 3 Kilo. Zur Schlachtung sind die Tiere in Deutschland nicht zugelassen und der Wettergott zürnte mit einem Gewitter gegen die Ruhestörung.

 

Per Bus und mit der Wirtin der Schlemmerstube an Bord ging es anschließend weiter zur Landpartie. Entlang des Schlabendorfer Sees, einem ausgekohlten und inzwischen gefluteten ehemaligen Tagebau, bekamen viele Teilnehmer erstmalig einen Eindruck von der Gewinnung der Braunkohle und den zurückbleibenden Bergbaufolgelandschaften. Das Interesse für diese Thematik war groß. Das galt auch für die Biogasanlagen in der Landwirtschaft. Bildlich und humorvoll erklärte die Wirtin der Schlemmerstube das Prinzip einer solchen Anlage. Die gefräßigen kleinen Tierchen, die in gut abbaubareren biologischen Substanzen ihre Nahrung finden und als Abfallprodukt ihrer Verdauung ein Gas produzieren, das zur Energieerzeugung verwendet wird, werden wohl allen im Gedächtnis bleiben. Sollten sie allerdings zu gefräßig sein, muss das überschüssige Gas abgefackelt werden.

Ein erlebnisreicher und lehrreicher Tag ging zu Ende. Der Dank gilt allen, die ihn ermöglichten.

cam

Ausflug der Seniorengruppe der HOWOGE am 05. Juni 2013 nach Wörlitz

 

Wie immer, trafen wir uns um 10 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, zur Abfahrt mit dem Bus. Diesmal wieder mit „Dr. Herrmann Touristik“. Nach einer etwas längeren Besichtigungsfahrt durch Berlin erreichen wir endlich die A9 in Richtung Dresden. Wir nehmen dann die Abfahrt „Vockerrode“, um nach Wörltz zu fahren. Wir hatten so großes Glück, denn einen Tag später war dort folgendes Szenario:

„Wieder kommt auf einer der beiden gesperrten Fahrbahnen der Autobahn ein Containerfahrzeug an. Beladen mit Hunderten Sandsäcken, die wenige Kilometer entfernt auf dem alten Kraftwerksgelände in Vockerode gefüllt worden waren. Zahlreiche Helfer haben sich hier eingefunden. Tausende Sandsäcke müssen gefüllt werden.“

Wir konnten nur die herbeigeholten Absperrungen sehen, die aber noch nicht aufgestellt waren. Ohne Probleme erreichen wir Wörlitz.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen wurden 2 Gruppen gebildet, die mit jeweils einem Erklärer in den Park gingen.

Das „Gartenreich Dessau-Wörlitz“ gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Ab 1764 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt, gelten die Wörlitzer Anlagen als eine der frühesten Schöpfungen ihrer Art in Deutschland. Auf 112 ha sind Natur und Kunst vereint.

Um den vierarmigen Wörlitzer See ordnen sich 5 Gartenteile. Schlossgarten, Neumarks Garten, Schochs Garten, Weidenheger und die Neuen Anlagen. Durch Seen und Kanäle getrennt, werden die einzelnen Gartenteile über Fähren, Brücken, Wege und Sichtbeziehungen wieder zu einem Gesamtkunstwerk vereint.

Während unseres zweistündigen Spazierganges erhalten wir einen recht guten Überblick, denn jede Gartenpartie hat ihren besonderen Reiz. Nur leider ist es unmöglich in so kurzer Zeit alles zu sehen.

Während unserer Führung wurden wir auch noch unfreiwillig zu „Katastrophentouristen“, weil unsere Parkführerin einen gesperrten Weg nicht beachtet hatte und wir somit auf einer Dammkrone der Elbe landeten. Von hier aus konnte man das ganze Ausmaß der bereits sehr stark angeschwollenen Elbe, sehen.

Gegen 16 Uhr treten wir die Rückfahrt an, wo wir 18.30 Uhr, zwar geschafft, aber um einen schönen Tag reicher wieder in Berlin ankommen.

                                                                                                    

von Monika Jahnke

Die grüne Wonne - Fahrt zur Landesgartenschau Prenzlau

Bei noch etwas verhangenem Himmel fanden sich die Teilnehmer der Fahrt ein. Schon im Laufe der Fahrt entwickelte sich das Wetter zu einem prächtigen Maientag. Prenzlau empfing uns mit Sonnenschein, aber nicht so prächtiger Ausschilderung für die Anfahrt zur LaGa im Prenzlauer Stadtgebiet. Wir erreichten zwar mit etwas Verspätung das Gelände, aber Dank der sehr guten Organisation verlief das Mittagessen zügig und wir blieben im Zeitplan. Das Essen war reichlich und schmackhaft.

Die vorbestellte Führung konnte pünktlich beginnen. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf, um die Führung über das Gelände möglichst individuell gestalten zu können.

Während dieser 1,5 h langen Führung hörten wir allerlei Geschichten zur LaGa, als auch zu Prenzlau und der Uckermark. So wissen wir jetzt, dass die LaGa in ihrer Gestaltung die eiszeitlich geprägte Landschaft der Uckermark aufnimmt. Die Themengärten sind deshalb kreisförmig und hügelig gestaltet. Überall konnten wir alle erdenklichen Frühlingsblüher in voller Blüte sehen.

Wer wollte, konnte sich nach der Führung individuell auf dem Gelände umtun. Viele trafen sich in der Blumenhalle wieder, welche während unseres Besuches Inspirationen für Beet- und Balkonpflanzen darbot. Da ließ sich so manche Blütenpracht und -kombination für "Balkonien" bestaunen.

Durch die Neugestaltung des Prenzlauer Seenparks für die LaGa, der zwischen der historischen Stadtmauer und dem Ufer des Unteruckersees liegt, hat sich die Stadt Prenzlau eine hochwertige Erholungs- und Freizeitfläche, direkt in der ihrer Innenstadt, geschaffen.

Etwas müde gelaufen, aber mit tollen Eindrücken versehen, traten wir die Heimreise an. Das war ein gelungener Tag!                                                                              

(zim)

Neustadt an der Dosse – „die brandenburgische Pferdehauptstadt“

Neustadt an der Dosse war im April das Ziel der Seniorinnen und Senioren des Kundenzentrums am Fennpfuhl. Als dieses Ziel favorisiert wurde, träumte sicher der eine oder andere von frühlingshaften Spaziergängen über das Gestütsgelände. Stattdessen ging die Fahrt nach Dosse durch eine verschneite Winterlandschaft und das Gestüt empfing uns mit einem rauen Ostwind. Nichts desto trotz, die Stimmung war gut und sie erwärmte sich an den edlen Pferden zusehends.

 

Das Brandenburgische Haupt- und Landesgestüt, heute eine Stiftung öffentlichen Rechts, blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits im Jahre 1788 durch Friedrich Wilhelm II. „zum Besten des Landes“ gegründet, ist es wertvolles Kulturerbe und Wirtschaftsfaktor zugleich. Im gestütseigenen Museum konnten wir uns davon überzeugen. Auf dem über 400 ha großen Gestütsgelände wachsen edle Hengste und Stuten heran, die in allen deutschen Zuchtgebieten und zum Teil auch weltweit Aufmerksamkeit erwecken. Neben dem Weiterbetrieb der bereits 1921 gegründeten Reit- und Fahrschule hat das Gestüt mit dem Projekt „Reiten in der Schule“ neue Wege beschritten. Dieses Projekt umfasst auch die Förderung besonders talentierter Schüler. Spricht man vom Leistungsumfang des Gestüts, darf die Arbeit des 2007 gegründeten Instituts für Pferdewissenschaften, einer Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien, nicht unerwähnt bleiben. Schließlich gibt es einen gut gefüllten Veranstaltungskalender, der Reit- und Pferdeliebhaber aus dem In- und Ausland sowohl aus sportlichen als auch aus kommerziellen Gründen nach Neustadt an der Dosse, der „brandenburgischen Pferdehauptstadt“ reisen lässt.

 

Für uns Seniorinnen und Senioren war es trotz winterlicher Temperaturen ein interessanter Tag, der nicht nur neues Wissen über, sondern auch erwärmende Tuchfühlung mit den edlen Vierbeinern brachte. Als wir auf dem Heimweg an einem Kranich-Rastplatz vorbei fuhren, wünschten wir uns alle einen baldigen Frühlingsanfang.

 

                                                                                                     cam

Blumen und Kultur zum Internationalen Frauentag

„Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt.“

 (Marie von Ebner-Eschenbach)

 

Es ist schon Tradition geworden, dass das Kundenzentrum Am Fennpfuhl gemeinsam mit der Bibliothek im Rahmen der Seniorenveranstaltungen Mieterinnen der HOWOGE zu einem unterhaltsamen Kaffeenachmittag anlässlich des Internationalen Frauentages einlädt. So auch in diesem Jahr. Mit dieser Veranstaltung verbunden ist der Dank an alle Frauen, die in Beruf und Familie für einen Wandel der gesellschaftlichen Stellung der Frauen geworben haben. Neben der obligatorischen Rose für jede anwesende Frau sowie Kaffee und Gebäck, gab es gekonnt vorgetragene Sketche von Loriot. Alles in allem wieder einmal ein gelungener Nachmittag.
Dafür ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren.

Reiseziel: Rheinsberg

05. September 2012 – Vom trüben Wetter ließen sich die Seniorinnen und Senioren des Kundenzentrums der HOWOGE „Am Fennpfuhl“ die Freude auf Rheinsberg nicht vermiesen, und sie wurden belohnt! Der graue, wolkenbehangene Himmel lichtete sich, je näher der bis auf den letzten Platz ausgebuchte „Doppelstocker“ dem Städtchen Rheinsberg kam. Am Reiseziel angekommen, grüßte strahlender Sonnenschein, der das Schloss am Ufer des Grienericksees „leuchten“ ließ und Erinnerungen an Tucholskis Buch „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte“ weckte. Dieses Buch, die romantische Liebesgeschichte eines jungen Paares und zugleich eine Liebeserklärung an Rheinsberg, erschien zum 200. Jubiläum von Friedrich II – dem Großen, und so begeht die Stadt Rheinsberg in diesem Jahr zwei Jubiläen. In getrennten Ausstellungen ehrt sie Tucholski, unter den Dichtern gewiss auch ein Großer, und Friedrich den Großen, der, nach eigener Einschätzung, in Rheinsberg, er lebte hier von 1736 – 1740, die glücklichsten Jahre seines Lebens verbrachte.



Den Teilnehmern der Reisegruppe blieb etwas Zeit, das immer wieder schöne Schlossensemble zu genießen, aber zu wenig Zeit, sich mit der Geschichte diese Ortes auseinander zu setzen, denn pünktlich 13.30 Uhr ging es mit dem Schiff „Remus“ der Reederei Halbeck auf eine zweistündige Seenrundfahrt. Bei herrlichem Sommerwetter ging es über den Grienericksee und Rheinsberger See vorbei an der Remusinsel durch den Schlabornkanal zum Schlabornsee. Von dort weiter durch den Jagowkanal zum Tietzowsee und über den großen Prebelowsee zurück. Als sich das Schiff am späten Nachmittag im Schein der Sonne Rheinsberg näherte, wurden Tucholskis Worte lebendig. „Das Schloss leuchtete weiß, violett funkelten die Fensterscheiben in hellen Rahmen, von staubigen Lichtern rosig betupft, alles spiegelte sich im glatten Wasser. . . . Träge schob sich der See in kleinen Wellchen an die schilfigen Ufer. . . “.



Im Bus blieb Zeit, das Erlebte nachwirken zu lassen oder sich mit dem Nachbarn über dies und das auszutauschen und natürlich auch, sich für das nächste Mal zu verabreden. Wieder in Berlin angekommen, waren sich alle einig, dass ein wunderschöner Tag zu Ende geht und dass dafür ein herzliches Dankeschön an alle zu richten ist, die diesen Tag ermöglichten.

                                                                                                       (cam)

Zu Gast beim "Märkischen Landmann"

Die Sonne lacht an diesem 04. Juli 2012 und begrüßt uns, gut gelaunte Seniorinnen und Senioren des Kundenzentrums Am Fennpfuhl, zu einer neuen Entdeckungstour in die Umgebung Berlins, zu einer weiteren “Wanderung durch die Mark Brandenburg“. Das Ziel, ein Schloss an der Südseite eines Sees, über das Fontane schrieb: „Wie ein Zauberschloss liegt es auch heute noch da“, am Huwenow-See, einem „ . . . jener vielen Wasserbecken, die sich zwischen dem Ruppinschen und dem Mecklenburgischen hinziehen und diesem Landstrich seine Schönheit und seinen Charakter geben.“ Über die Geschichte dieses Schlosses, dem heutigen Gästehaus der Bundesregierung, Schloss Meseberg, weiß der „Märkische Landmann“, unser Gastgeber und Gastwirt aus dem Nachbarort Baumgarten, Interessantes zu berichten.

 

Auf den Grundmauern eines alten Rittergutes, aus dem Besitz derer von Meseberg, in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts erbaut, wechselte es mehrfach den Besitzer. So werden in Folge Graf von Wartensleben, dessen Ehefrau Dorothea von Groeben das Anwesen 1723 durch Heirat in die Familie einbrachte, Prinz Heinrich, Bruder von Friedrich II., Major Kaphengst, Günstling von Prinz Heinrich, und schließlich ab 1885 Carl Robert Lessing, Eigentümer der „Vossischen Zeitung“ und Großneffe des Dichters Gotthold Ephraim Lessing, als Schlossherren von Meseberg ausgewiesen.

 

In den „Lessingjahren“ (bis Anfang 1930) erlebten Schloss und Gemeinde Meseberg eine „neue kulturelle Blüte“. Der heutige Besucher wird bei einem Rundgang im Park durch den „Lessingstein“ (mit den drei Ringen der Ringparabel) und das von Anna Lessing für ihren verstorbenen Mann Gotthold Anfang der dreißiger Jahre errichtete Mausoleum an diese Zeit erinnert.

 

Nachdem das Anwesen von den Lessings aus finanziellen Gründen Anfang der dreißiger Jahre verkauft werden musste, ging es bunt zu auf Schloss Meseberg: Diakonieverein, Landwirt und Wehrmachtsoffizier lösten sich als Besitzer ab und nach Ende des zweiten Weltkrieges bot das Schloss u. a. Umsiedlerfamilien Unterkunft, beherbergte einen Kindergarten sowie die Gemeindebibliothek und war für einige Schulklassen Ort des Lernens. Das in den achtziger Jahren begonnene Vorhaben, das Objekt zum Schulungszentrum für die Akademie der Wissenschaften der DDR auszubauen, konnte nicht mehr realisiert werden. Schließlich erwarb im Jahre 1995 die Messerschmittstiftung (Hauptziel: Pflege und Erhaltung deutscher Kulturdenkmale im In- und Ausland) das Schloss und stellte es nach umfangreicher Restauration der Bundesregierung für eine symbolische Miete als Gästehaus zur Verfügung.

 

Außer Kultur und Landschaft hatte unser “Märkischer Landmann“, Koch und Gastwirt, auch noch kulinarische Köstlichkeiten zu bieten. Im Nachbarort Baumgarten, einem kleinen, durch gemeinsame Besitzverhältnisse bis ins zwanzigste Jahrhundert mit Meseberg verbundenem Ort, bewirtete er uns in seiner Gaststätte mit schmackhaftem Mittagessen und leckerem Kuchen und Kaffee. Als Fazit bleibt: Es war wieder einmal ein gelungener, lehrreicher und erholsamer Ausflug! Dafür gilt allen unser herzliches Dankeschön, die diesen Tag ermöglichten.                                                                          

  (cam)

Bericht über unsere Fahrt am 6. Juni 2012

Unterwegs in der Schorfheide

Für die Seniorinnen und Senioren des Kundenzentrums am Fennpfuhl stand am 06. Juni 2012 ein Ausflug in die Schorfheide auf dem Programm.

 

Der Werbellinsee hieß das erste Etappenziel. Beim Besuch in einem Fischwirtschaftsbetrieb gab es viel Neues aber auch Bekanntes über die Geschichte und über die Bewirtschaftung des Sees zu erfahren. Der junge Fischwirtschaftsmeister hat sehr sachkundig und mit viel Humor über die verschiedenen Fischarten und unterschiedlichen Fangmethoden informiert und viele Fragen seiner interessierten Zuhörer beantwortet. Der versprochene Leckerbissen, die geräucherte Maräne, konnte jedoch nicht gekostet werden. Sie war ausverkauft. Auf Fisch aus dem Werbellinsee (frisch oder geräuchert) brauchte aber keiner verzichten. Nach dem Aufenthalt am Werbellinsee wurde die zweite Etappe angesteuert.

 

Der Grimnitzsee war das Ziel. Auch er hat, ebenso wie der Werbellinsee, seinen Ursprung in der Eiszeit, ist aber wesentlich flacher. Am Grimnitzsee angekommen konnte zunächst in der idyllisch gelegenen Waldschänke ein deftiges Mittagessen nach Art der Askanier, ein altes, in der Schorfheide ansässiges Fürstengeschlecht, genossen werden. Danach sorgte ein Spaziergang zum See für die dringend notwendige Bewegung. Außerdem gab es zu der frischen Luft und der wunderschönen Natur noch eine Fülle von Informationen über den See und das am See gelegene Erholungsobjekt. Schließlich gab es bei einer Tasse Kaffee und leckerem Kuchen noch kurzweilige Plaudereien des Försters über die jahrhundertelange forstwirtschaftliche Nutzung der Schorfheide zu hören. Nach einem wunderschönen, erlebnisreichen Tag, so die Meinung aller Teilnehmer, ging es wieder Richtung Berlin. Es blieb der Wunsch, Danke zu sagen, Danke an die Organisatoren und dafür, dass diese Erlebnisse mit Unterstützung des Kundenzentrums der HOWOGE möglich sind.

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